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Was macht ein TIERHEILPRAKTIKER
Die Grundlage vieler naturheilkundlicher Therapien liegt darin, das Gleichgewicht im
Organismus wieder herzustellen und somit die Selbstheilungskräfte wieder anzuregen.
Die Naturheilkunde vermag Gestörtes zu regulieren, kann aber Zerstörtes nicht ersetzen.
Je eher der Therapeut beginnt, das Ungleichgewicht im Organismus zu behandeln,
desto größer ist die Wahrscheinlichkeit einer erfolgreichen Regulation.
Welche Therapiemaßnahmen zur Regulation ergriffen werden, hängt von der Art der Erkrankung,
dem Ausmaß der Schädigung und natürlich der Spezialisierung des Therapeuten ab,
oft ist es auch sinnvoll mehrere Therapiearten zu kombinieren.
Zu dieser Kombination gehört natürlich auch die Kombination mit der Schulmedizin.
Der Tierheilpraktiker ist damit für Sie ein Ansprechpartner, der sich Zeit für Sie und ihr
Tier nimmt und versucht den Ursachen auf den Grund zu gehen.
Je nach Art der Erkrankung wird vor allem die erste Untersuchung eine Menge Zeit in Anspruch nehmen.
Die Unsicherheit über die genaue Tätigkeit des Tierheilpraktikers führt oft dazu, dass sich viel
zu spät an einen naturheilkundlich arbeitenden Therapeuten gewandt wird.
Doch auch in der Naturheilkunde zählt, je eher man sich mit der Problematik an einen Therapeuten wendet desto schneller und effektiver kann dem Tier geholfen werden.
Wann aber soll sich der Tierhalter an einen Tierarzt und wann an einen Tierheilpraktiker
wenden? Dies kann recht einfach beantwortet werden, denn bei allen schweren und akuten
Fällen wie z.B. Unfällen, Kreislaufzusammenbruch, Koliken bei Pferden, Vergiftungen und sonstigen Lebensbedrohlichen Zuständen müssen sie sich natürlich sofort und ohne Zeit zu verlieren an einen Tierarzt wenden. Auch die Impfprophylaxe und die Bekämpfung von inneren Parasiten gehört auf jeden Fall in die Hände eines Tierarztes.
Bei allen anderen Erkrankungen können Sie sich auch an einen qualifizierten Tierheilpraktiker wenden.
Ein guter Tierheilpraktiker nimmt sich in erster Linie sehr viel Zeit für Sie und ihr Tier.
In der Naturheilkunde wird nicht nur das Symptom, sondern ihr Tier in der Gesamtheit behandelt.
Die Naturheilkunde umfasst eine Vielzahl von Therapiearten, welche zum Teil auf Erfahrungen
aus Jahrhunderten und bei der Akupunktur sogar auf Jahrtausende zurückgreifen können.
Traditionelle naturheilkundliche Therapien wurden schon vor der Ära der Schulmedizin
angewendet, um Erkrankungen bei Mensch und Tier zu behandeln. Sie zählen zu den empirischen Verfahren und werden dadurch zum Teil schon von der Schulmedizin anerkannt bzw. als alternative Behandlungsmöglichkeiten toleriert.
Neben den klassischen Naturheilverfahren verfügt die Naturheilkunde aber auch über
neuartige Therapien, welche sich oft mit der Beziehung der Zellen untereinander beschäftigen
und deren Basis in der Quantenphysik liegt.