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Die Gesundheit des Verdauungstrakts hängt in erster Linie von der Gesundheit der Zähne ab. Häufig lagert sich früher oder später Zahnstein ab: eine harte, sehr fest haftende Schicht aus Ablagerungen der im Speichel gelösten Mineralsalze auf dem Zahnschmelz, daran setzen sich im Mundraum vorkommende Bakterien fest. Durch den Zahnstein geht das Zahnfleisch zurück, er verursacht Entzündungen, Infektionen und letztlich liegen die Zahnhälse bloß (Zahnbettschwund). Der Zahnstein muss entfernt werden, oft stellt sich auch heraus, dass einige Zähne gezogen werden müssen, dies stellt aber kein Problem für die Folgezeit dar.
Magen
Der Magen der Katze kann isolierten akuten oder chronischen Erkrankungen unterliegen, den verschiedenen Formen der Gastritis, er ist aber auch an zahlreichen umfassenderen Krankheitsbildern beteiligt. Eine akute Gastritis tritt auf, wenn verdorbenes Futter aufgenommen wurde, sie kann auch ausgelöst werden durch bestimmte Bestandteile von Medikamenten oder giftige Substanzen bzw. unverdauliche Stoffe; zudem geht akute Gastritis mit zahlreichen allgemeinen Erkrankungen (Allergien, Lebererkrankungen, Nierenerkrankungen, Infektionskrankheiten oder Erkrankungen durch Parasiten) einher. In gutartigen Fällen genügt es, wenn das Tier 24 Stunden lang (aber nicht länger) keine Nahrung aufnimmt und dann allmählich wieder Futter gegeben wird. Eine chronische Gastritis, einhergehend mit gelegentlichem Erbrechen, Abmagerung und Futtermittelunverträglichkeiten, kommt ebenfalls entweder isoliert oder im Zusammenhang mit einem umfassenderen Krankheitsbild vor. Die Langzeitbehandlung besteht nicht allein in der Verabreichung von Medikamenten, sondern auch in Diät. Für eine genaue Diagnose sind zusätzliche Untersuchungen erforderlich. Magengeschwüre kommen seltener vor, sie sind auch schwierig nachzuweisen.