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Viröse Erkrankungen

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Leptospirose

Auch die Leptospirose ist eine gefährliche Erkrankung der Hunde, die auch unter dem Namen Stuttgarter Hundeseuche bekannt ist. Erreger sind die Bakterien Leptospra canicola und Leptospira icterohaemorrhagiae, letzteres ist auch für den Menschen gefährlich. Ansteckungsquellen sind Hunde, Ratten, Mäuse und andere Tiere sowie verschmutzte Teiche, Tümpel, Gräben und Sumpfe.
Die Krankheit beginnt mit Müdigkeit und schwankendem Gang, der besonders das Springen und Treppensteigen schwierig macht. Danach kommt es zu Fieber, Appetitlosigkeit, Erbrechen, Durchfall. Leber und Niere werden durch die Krankheit geschädigt. Nicht wenige Hunde sterben.
Vorbeugung : Impfung

Parvovirose

Der Erreger, das Parvovirus des Hundes hat sich vor ca. 25 Jahren vermutlich aus dem Erreger der Panleukopenievirus der Katze entwickelt. Aus diesem Grund wird die Hundeparvovirose oft auch als Katzenseuche des Hundes bezeichnet, obwohl Katzen heutzutage nichts mehr mit dieser Krankheit zu tun haben und auch nicht die Krankheit übertragen können.
Vorbeugung : Impfung

Zwingerhusten

Die Erkrankung beginnt meist mit klaren Nasen- und Augenausfluß und quälendem trockenem Husten. Wird der Husten nicht rechzeitig erkannt und behandelt, verschlimmert sich der Zustand bis hin zur Lungenentzündung. Selten ist der Zwingerhusten tödlich; doch kann sich die Erkrankung auch unter tierärztlicher Behandlung mehrere Wochen hinziehen.
Vorbeugung : Impfung

Borreliose

Die Lyme-Borreliose ist beim Menschen schon seit den 80 er Jahren von den USA ausgehend eine verbreitete Infektionskrankheit, deren Erreger, das Bakterium Borrelia burgdorferi, durch Zeckenbisse übertragen wird. Ob die Borreliose auch auf unsere Haustiere übertragbar ist, war zunächst unbekannt. Mitte der 80er Jahre stellte sich heraus, dass auch der Hund für Borrelia burgdorferi empfänglich ist. Inwieweit die Borreliose auch für Katze und Pferd ein Risiko darstellen ist Gegenstand augenblicklicher Untersuchungen.
Das Infektionsrisiko steigt somit mit der Saugdauer der Zecke! Deshalb ist eine Zeckenprophylaxe oder mindestens ein rechtzeitiges Entfernen von Zecken wichtig.
Eine Hautrötung im Bereich des Zeckenbisses wird beim Hund aufgrund des Felles meist übersehen. Das Krankheitsbild der Borreliose ist beim Hund durch Lahmheiten, Abgeschlagenheit und Fieber gekennzeichnet. Weitere Symptome sind Gelenksschädigung, Nervenkrankheiten, Appetitlosigkeit und andere. Die Diagnose der Borreliose erfolgt durch den Vorbericht ( Zeckenbefall ! ), durch die klinischen Zeichen der Krankheit und durch eine Blutuntersuchung.
Für die Diagnose ist ggf. eine zweimalige Untersuchung erforderlich.

Vorbeugen lässt sich die Borreliose einerseits durch eine allgemeine Zeckenprophylaxe,  Sprays, Spot - On-Präparate, rasches Entfernen von Zecken und vor allem durch eine Impfung gegen Borreliose .


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